«Jetzt oder nie» Filmtage Friedrichshafen

Vom Freitag, 14. Februar 2020
bis Montag, 17. Februar 2020
 
 
Festival mit Kurz- und Dokumentarfilmen junger Filmemacher/innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Jetzt oder nie: Unter diesem Motto werden in Friedrichshafen zum zwölften Mal Kurz- und Dokumentarfilme junger Filmemacher*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt. Viele von ihnen wurden bereits mit Preisen ausgezeichnet, und hervorragend sind sie alle! Der Reiz des Festivals liegt aber nicht nur in der Qualität der hochaktuellen Filme, sondern auch darin, dass die meisten der Filmemacher*innen anwesend sind, um mit dem Publikum über ihre Filme zu reden.

200214 Plakat Filmtage 2020Erstmals wird 2020 mit „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ (14.02., 16:30) ein Dokumentarfilm für Familien gezeigt, und ebenfalls zum ersten Mal gibt es zu später Stunde ein „Grusel Special“ (14.02., 22:00) für Erwachsene.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung (14.2., 19:15) läuft der hochaktuelle und kurzweilige Dokumentarfilm „Hi, Ai“, in dem es um künstliche Intelligenzen geht. Der mehrfach prämierte Film zeigt, dass humanoide Roboter nicht nur als Arbeitskräfte eingesetzt werden, sondern darüber hinaus sogar Beziehungen mit Menschen führen. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt, bei dem auch der humanoide Roboter Pepper anwesend ist.
Die Dokumentation „Golden Age“ (16.02., 11:00) öffnet uns die Türen zu einem Seniorenheim der Superreichen in Miami. Hier können die Bewohner alles haben, was das Herz begehrt. Auf unterhaltsame und nachdenkliche Weise stellt der Film die Frage, ob sich durch Geld die Sorgen des Alters vergessen lassen.
Die quirlige Marthe Hofnung Cohn, genannt „Chichinette“ (16.02., 14:00), tourt mit 96 Jahren durch die Welt und erzählt ihre unglaubliche Lebensgeschichte. Als französische Jüdin erlebte sie den Zweiten Weltkrieg und wurde eher zufällig Spionin für die Alliierten in Nazi-Deutschland.
In „Hassjünger“ (16.02., 16:15) erzählen ein ehemals überzeugter Neo-Nazi und ein ehemals radikaler Salafist über ihren Ausstieg. Beide mischten in den jeweiligen Szenen ganz oben mit. Welche Gründe führen dazu, dass junge Menschen sich extremen Ideologien anschließen?
Vielfach ausgezeichnet ist auch der letzte Dokumentarfilm: In „Chris the Swiss“ (16.02., 18:00) begibt sich die Regisseurin auf eine Spurensuche. Ein junger Kriegsberichterstatter – ihr Cousin – wurde unter mysteriösen Umständen in der Uniform einer internationalen Söldnergruppe tot aufgefunden. Was genau ist passiert? Und wieso übt Krieg auf einige Menschen eine solche Faszination aus?

Die vielfältigen Kurzfilmprogramme des Festivals sind immer besonders beliebt. Innerhalb weniger Minuten eröffnen diese Filme eine ganz eigene Welt. Die Kurzfilme - im Wettbewerb um einen Jury- und einen Publikumspreis - laufen in drei abwechslungsreichen Programmen am Festival-Samstag. Zwei moderierte Kinderkurzfilm-Programme werden ebenfalls am Samstag sowie Montagvormittag gezeigt.
 
 
Veranstaltungsort: Kiesel im k42, Friedrichshafen
 
 
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