«Das Phantom der Oper» die Musical-Neufassung von Deborah Sasson und Jochen Sautter

Veröffentlicht in Bühne | Literatur (Archiv)

Mo 25. Dezember 2017 - 19:00 Uhr | Stadthalle Singen
Mi 17. Januar 2018 -  20:00 Uhr | Festspielhaus Bregenz
Do 18. Januar 2018 - 20:00 Uhr | bigBOX Allgäu, Kempten


Auf über 450 Bühnen Europas ist „Das Phantom der Oper“ in der Musicalversion des Autorenteams Sasson/Sautter seit 2010 von Zuschauern und Kritikern begeistert aufgenommen worden. Nachdem die Inszenierung von ihren „Machern“ in 2016 vollkommen neu gestaltet worden war, arbeiteten sie für 2017/18 in diesem Sinne weiter und perfektionierten die Illusion. Dank interaktiver Videoanimationen wird der Zuschauer noch mehr in das mysteriöse Geschehen auf der Bühne eintauchen können. Die Darsteller scheinen mit den Projektionen verschmolzen zu sein.

«Das Phantom der Oper»
Erleben Sie dank spektakulärer interaktiver Multimedia Technik das Musical auf noch nie dagewesene Weise

160117 Singen das phantom 3qfDiese deutschsprachige musikalische Neuinszenierung, die zum 100. Geburtstag des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l´Opéra“ entstand, ist eine der erfolgreichsten Tournee-Musicalproduktionen Europas. Das Musical hebt sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes ab, indem es sich viel näher an die Romanvorlage hält und in großen Teilen der Musik bekannte Opernzitate einbindet.

Die Geschichte spielt in der Pariser Oper. Die Solistin Carlotta ist erkrankt, das Chormädchen Christine springt ein und singt so klar und fehlerfrei, dass hier etwas nicht stimmen kann. Richtig, das Phantom bringt Christine das Singen bei, erwartet als Gegenleistung ihre Liebe. Doch Christines Herz gehört Graf Raoul de Chagny. Der neue Opernstar muss sich entscheiden. Ihr Verstand spricht für das Phantom, ihr Herz für Raoul. Der Rest ist bekannt: zerborstener Kronleuchter, Verfolgungsjagd...

Zum ersten Mal werden interaktive Videoanimationen in einem Bühnenmusical in dieser Weise eingesetzt. Von Christines Garderobe in den oberen Etagen der Pariser Oper wird der Zuschauer virtuell mit in die Tiefe gerissen, wo das Phantom im Unterbau der Oper seine Gemächer eingerichtet hat. Die Bilder bewegen sich um die Darsteller herum und lassen eine dreidimensionale Tiefe entstehen. Traum und Wirklichkeit verdichten sich zu einem undurchsichtigen und geheimnisvollen Ganzen. So als sei er einer der Protagonisten, wird der Zuschauer in die Geschichte mit hinein gezogen.

Ein eigens vom musikalischen Direktor Piotr Oleksiak zusammengestelltes 18-köpfiges Orchester spielt die Musik live und ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum wirkt bei der Produktion mit.