«Wie der Hahn auf Werdenberger Kirchtürme kam» Sonderausstellung RE_FORM

Veröffentlicht in Ausstellungen | Kunst

Sa 15. September – Mi 31. Oktober 2018 | Museum Schloss Werdenberg
Öffnugszeiten: Di - Do 11:30 – 18:00 Uhr, Fr 11:30 – 20:00 Uhr, Sa, So und allg. Feiertage 10:00 – 18:00 Uhr

Die Reformationsgeschichten der sechs Werdenberger Gemeinden zeichnet die Sonderausstellung RE_FORM im Schloss Werdenberg anlässlich des Reformationsjubiläums 2017/18 nach und erklärt unter anderem, wie und warum der Hahn auf Werdenberger Kirchtürme kam. Zum Ende des viel gefeierten, 500jährigen Jubiläumsjahres der Reformation widmet sich die Ausstellung einem Ereignis, das in der Region Werdenberg eng mit der Herrschaft der Glarner Landvögte verflochten ist. Wer damals regierte, der hat auch den Glauben befohlen. Je nach dem, ob der Glarner ein Altgläubiger oder ein Reformierter war, wechselte auch der Glaube der Bevölkerung in die eine oder andere Richtung.

«Wie der Hahn auf Werdenberger Kirchtürme kam»
von der Reformations-Orgel bis zum Wettergüggel

In Kooperation mit den reformierten Kirchgemeinden Werdenbergs zeichnet die Ausstellung RE_FORM die sechs Geschichten der sechs Werdenberger Gemeinden nach. Gesungenes, Geschriebenes und Gebautes wurde ganz direkt durch die Reformation geprägt und wird in den oberen drei Stockwerken des Turmes thematisiert. Erstmals ist im Schloss unter anderem der Gnadenbrief ausgestellt, mit dem die Werdenberger wichtige Rechte verloren. Ausserdem erhalten Ruinenstücke einer zerfallenen Grabser Kapelle eine späte Bühne. Wie Musik und Worte, rhythmisch mit einer Bachkantate gemischt klingen, das können Besucherinnen und Besucher selbst an einer eigens entwickelten, elektronischen Orgel ausprobieren. Fotografinnen und Fotografen des Fotoclubs Werdenberg und des Fotoclubs Spektral haben allerlei Arten von Turmbauten der Region abgelichtet und präsentieren diese im oberen Turmzimmer. Und oben auf der Zinne zeigen Kinder der Region selbst gestaltete, alternative Wettergüggel.

Begleit Agenda

Fr 14. September, ab 18.00 Uhr - Vernissage
19.00 Einführung Bistro und Schlosshof

So 16. September, 15.00 Uhr - Führung durch die Ausstellung
mit Pfarrer Daniel Hanselmann

Fr 21. September, 19.30 Uhr - Podiumsdiskussion «Nur Symbolisch?»
mit der Künstlerin Ilona Rüegg, Pfarrer Daniel Hanselmann und einem jungen Menschen aus der Region
Eintritt CHF 5.–

So 23. September, 11:00 – 12:00 Uhr - Kinder führen durch die Ausstellung

So 23. September, 14.00 Uhr - Führung durch die Ausstellung
mit Museumsleiter Thomas Gnägi

So 21. Oktober, 14.00 Uhr - Führung durch die Ausstellung
mit Historiker Sepp Gähwiler

So 28. Oktober, 11.00 Uhr - Führung durch die Ausstellung
mit Historikerin Maja Suenderhauf

Mi 31. Oktober, ab 14.00 Uhr - Finissage
Abhilen der Turmbekrönungen der Kinder
17.00 Uhr, Kleiner Schlusspunkt im Schlosshof

Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.schloss-werdenberg.ch


Sie sind nicht angemeldet. Bitte melden Sie sich an um Kommentare schreiben zu können.