«dresses» – 250 Jahre Mode

Veröffentlicht in Ausstellungen | Kunst

Sa 28. April 2018 bis So 24. Februar 2019 | HVM Historisches und Völkerkundemuseum St.Gallen
Öffnungszeiten Di bis So 10 – 17 Uhr


Durch eine Ausstellung mit schönen Kleidern flanieren wie in Paris oder München – daswird jetzt auch am Rand des St.Galler Stadtparks möglich. Die erste umfassende Präsentation der Modesammlung des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen, das mit der Geschichte der Textil- und Handelsstadt eng verwoben ist. Die Modesammlung des HVM umfasst rund 2000 Kleider und Accessoires der letzten 250 Jahre – hauptsächlich Damenmode, dazu eine kleine, feine Auswahl an Kinderbekleidung; die Herren sind vor allem mit farbenprächtigen Beispielen aus dem 18. Jahrhundert vertreten.

«dresses»
ausgewählte Beispiele vom Rokoko bis in die jüngste Vergangenheit zeigen wie vielschichtig, elegant, schillernd und inspirierend Mode sein kann.

180428 HVM Dresses 1860Es sind Kleider, die in der Schweiz getragen und gefertigt wurden, u.a. Beispiele aus Ostschweizer Musselin, Zürcher Seide, Glarner Druckstoffen oder St.Galler Stickerei. Jedes Kleid ist einzigartig und ebenso Ausdruck des gesellschaftlichen, technischen und ästhetischen Wandels. Die Ausstellung stellt Modegeschichte vor und wirft gleichzeitig einen Blick in die Gegenwart: Die Schweizerische Textilfachschule hat sich von den historischen Kleidern zu neuen, innovativen Kreationen inspirieren lassen. So trifft in der Ausstellung «historical fashion» auf «future craft» – ein Beitrag der «next generation».

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog, u.a. mit Essays zur Sammlungsgeschichte, zur Ostschweizer Textilindustrie und mit einem Interview mit der Schweizerischen Textilfachschule. Weiter ist eine Reihe von Begleitveranstaltungen geplant: ein Event zur Einstimmung auf das St.Galler Kinderfest mit einer Modeschau des Couture-Lehrateliers des GBS St.Gallen, das Kinderfestkleider entworfen hat (6. Mai) und eine Vortragsreihe zum Thema «Mode und Gesellschaft» – hier kommt die Unternehmerin, die faire Mode in Nepal produziert, ebenso zu Wort wie die Historikerin, die sich mit dem Frauenbild und der Mode in früheren Zeiten befasst.
Daneben gibt es Co-Führungen mit der Kuratorin Monika Mähr und Textilspezialistinnen und -spezialisten sowie Lehrkräften der Schweizerischen Textilfachschule Zürich. Ein vielfältiges Familienprogramm ergänzt das Angebot.


Sie sind nicht angemeldet. Bitte melden Sie sich an um Kommentare schreiben zu können.