Das Kunstmuseum St.Gallen öffnet seine Schatzkammer und zeigt Sammlung-Highlights

Veröffentlicht in Ausstellungen | Kunst

Dauerausstellung ab 21. Januar 2017 | Kunstmuseum St.Gallen
Öffnungszeiten Di - So 10 - 17 Uhr, Mi - 20 Uhr

Das Kunstmuseum St.Gallen geniesst mit attraktiven Wechselausstellungen zeitgenössischer und moderner Kunst internationale Ausstrahlung. Als Schatzkammer der Ostschweiz beherbergt das Museum aber auch eine reiche Sammlung von Gemälden und Skulpturen vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Nach dem Auszug des Naturmuseums kann jetzt das Kunstmuseum seine bedeutende Sammlung dem Publikum endlich in angemessener Form präsentieren. Unschätzbare Meisterwerke, die bis anhin meist in den unterirdischen Schatzkammern ein heimliches Dasein fristeten, werden nun in spannenden Abfolgen und Gegenüberstellungen dauerhaft gezeigt.

Mehr Platz, mehr Kunst! Glanzlichter der Sammlung 
Kurator: Matthias Wohlgemut
170121 KMSG 29 Installationsansicht St.Gallen Foto Sebastian StadlerFotos Kunstmuseum St.Gallen / Sebastian Stadler170121 KMSG 30 Installationsansicht St.Gallen Foto Sebastian Stadler
Grosszügige Schenkungen haben die St.Galler Sammlung jüngst mit einer Vielzahl hochkarätiger Werke erweitert. Ein Schwerpunkt dieser Neuzugänge liegt bei den Alten Meistern, die diese erste Dauerausstellung prominent eröffnen: Von Heinrich Iselins spätgotischer Skulpturengruppe Marienkrönung (um 1500) aus Konstanz führt die altmeisterliche Spur über die Renaissance in Köln und Flandern zu den faszinierenden Landschaften und Stillleben aus Hollands «Goldenem Zeitalter » im 17. Jahrhundert. Den italienischen Barock vertritt eine Reihe eindrücklicher Charakterköpfe, allen voran Federico Baroccis Hl. Sebastian (um 1590/95). Glanzlichter bilden sodann die klassischen Positionen der französischen und deutschen Malerei im 19. Jahrhundert: Eugène Delacroix’ Romantik, Gustave Courbets Realismus, Camille Corots Freilichtmalerei, Carl Spitzwegs Idyllen, der Idealismus von Arnold Böcklin und Anselm Feuerbach.
170121 KMSG 17 Installationsansicht St.Gallen Foto Sebastian StadlerFoto Kunstmuseum St.Gallen / Sebastian Stadler
Augenschmaus pur und auf höchstem Niveau garantiert der Impressionismus mit Lovis Corinth und Max Liebermann in der deutschen, mit Camille Pissarro und Alfred Sisley in der französischen Ausprägung – natürlich einschliesslich Claude Monets weltberühmtem Palazzo Contarini, Venedig (1908). Ferdinand Hodler und die Kunst um 1900 beschliessen die eindrückliche Parade von Meisterwerken – an der Schwelle zur Moderne. Fortsetzung folgt ...

Das Kunstmuseum St.Gallen ist Dank einer umfassenden Kunstvermittlung ein attraktiver Ort der Begegnung und lädt ein zum Flanieren durch die Kunst von Gestern und Heute!

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