Symphonieorchester Vorarlberg mit Uraufführung als Auftakt der Konzertsaison 2017/18

Veröffentlicht in Konzerte | Musikevents

Fr 22. September 2017 - 19.30 Uhr | Montforthaus Feldkirch
Sa 23. September 2017 - 19.30 Uhr | Festspielhaus Bregenz
So 24. September 2017 - 19.30 Uhr | Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg

Wegweisend für das Programm im Abo-Zyklus 2017/18 des Symphonieorchester Vorarlberg ist das erste Konzert mit Dünser, Bach und Schumann. Die Uraufführung von Richard Dünsers Landschaft mit Regenbogen, der erste Auftritt des The Wave Quartets gemeinsam mit dem Symphonieorchester sowie Schumanns Frühlingssymphonie markieren unter der Leitung von Chefdirigent Gérard Korsten den Auftakt. „Interessant, spannend, erfreuend und herausfordernd“, soll laut Geschäftsführer Thomas Heissbauer jedes Konzert des Klangkörpers sein.

Symphonieorchester Vorarlberg - Zeitgenössisches, Barockes und Romantisches
Bei der Uraufführung von Landschaft mit Regenbogen wird das Publikum nicht nur ein neues Musikstück, sondern eine musikgewordene Gefühlslandschaft erleben

Inspiriert von Gemälden der Maler Caspar David Friedrich und Pieter Breughel sowie von Dichtungen der Schriftsteller Georg Büchner und Charles Baudelaire ist die Komposition Landschaft mit Regenbogen entstanden. Der gebürtige Vorarlberger Richard Dünser, einer der grossen zeitgenössischen Komponisten, setzt in diesem Auftragswerk des Landes Vorarlberg die Eindrücke des Gemalten und des Geschriebenen in Musik um.
170922 Symphonieorchester Vorarlberg Richard DuenserRichard Dünser © Sissi Furgler 170922 Symphonieorchester Vorarlberg Gerard Korsten ChefdirigentGérard Korsten © Marco Borggreve/SOV170922 Symphonieorchester Vorarlberg quer MG 6263Symphonieorchester Vorarlberg © Thomas Schrott/Symphonieorchester Vorarlberg
Mit Concerto für 2 Cembali, Streicher und Basso continuo in C-Dur BWV 1061 von Johann Sebastian Bach begann 2008 die Geschichte des The Wave Quartet. Bogdan Bacanu, Marimba-Spieler und Gründer des Quartetts bearbeitete die barocke Komposition für vier Marimbaphone und Streichorchester. Für die Aufführung im Berliner Konzerthaus holte er sich mit Christoph Sietzen, Vladi Petrov und Emiko Uchiyama drei weitere renommierte Marimba-Spieler an Bord. Das The Wave Quartet war geboren. Im Rahmen des ersten Abo-Konzertes präsentiert das Quartett gemeinsam mit dem Symphonieorchester sein „Gründungsstück“ dem Publikum in Feldkirch, Bregenz und auch in Schwarzenberg.

Als finales Werk ist Robert Schumanns Symphonie Nr. 1. in B-Dur op. 3 – bekannt als Frühlingssymphonie – zu hören. Ähnlich wie bei Dünser gab es bei Schumann im Jahre 1841 ein Gedicht über den Frühling von dem heute vergessenen Dichter Adolph Böttger als literarisches Vorbild. Schumann vertonte mit seiner Tonschöpfung nicht nur die Frische der Frühlingslandschaft, sondern auch den „Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis ins höchste Alter hinreisst und in jedem Jahr von Neuem befällt.“

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