«Nabucco» das Opernmeisterwerk von Verdi wieder auf der Bühne

Veröffentlicht in Bühne | Literatur

Wiederaufnahme Mi 27. September 19:30 Uhr 2017! Letzte Vorstellung Mo 19. März 2018 | Theater St. Gallen Grosses Haus
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Mit seiner Oper Nabucco gelang Giuseppe Verdi über Nacht der Durchbruch als Opernkomponist. Grosse Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Wahnsinn und Hass hat er in seinem Werk mit mitreissender musikalischer Kraft gestaltet. Der Gefangenenchor ‹Va pensiero›, eine der populärsten Musiknummern der Operngeschichte, steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und wurde zu einer Hymne für die italienische Bevölkerung, die sich in ihren Revolutionsgedanken, Italien von der Fremdherrschaft zu befreien, bestärkt sah.

«Nabucco» Oper in vier Teilen von Giuseppe Verdi
als Koproduktion mit der Ópera de Oviedo und grossen Sängerdarsteller in den Hauptrollen
Musikalische Leitung: Hermes Helfricht; Stéphane Fromageot | Inszenierung: Emilio Sagi | Szenische Einstudierung: Javier Ulacia | Bühne: Luis Antonio Suárez | Kostüm: Pepa Ojanguren | Licht: Eduardo Bravo | Realisation Licht: Alfonso Malanda | Choreinstudierung: Michael Vogel | Dramaturgie: Deborah Maier | Chor des Theaters St.Gallen | Opernchor St.Gallen | Sinfonieorchester St.Gallen

Regisseur Emilio Sagi legt bei der Erzählung des biblischen Stoffs um den babylonischen König Nabucco und seiner Ziehtochter Abigaille Wert auf Verdis schlüssige Szenendramaturgie, die das damalige konventionelle Modell loser, aneinandergereihter Nummern überwindet. Die packende Handlung um Macht, Liebe und Religion wird von Verdis Musik in genialer Weise zu unvergleichlichen Harmonischen Elementen mit emotionalen Höhen und Tiefen übersetzt.
170311ThSG nabucco 0362alle Fotos Tanja Dorendorf / Theater St.Gallen170311ThSG nabucco 0714
Der italienische Bariton Damiano Salerno singt die Titelpartie. Seine vermeintliche Tochter Abigaille spielt Katia Pellegrino, die in St.Gallen bereits als Tosca und Lucrezia Borgia zu erleben war. Taras Konoshchenko singt die Rolle des Zaccharia und Demos Flemotomos ist als Ismaele zu erleben. Hermes Helfricht, seit dieser Spielzeit Kapellmeister am Theater St.Gallen, führt weiterhin für seine erste Musikalische Leitung am Theater St.Gallen den Taktstock..
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Vorstellungen «Nabucco»
- Änderungen vorbehalten - beachten Sie den Theaterspielplan
September Wiederaufnahme
Mi 27. | 19:30
Oktober So 01. | 17:00 Fr 06. | 19:30
November Do 02. | 19:30 Do 09. | 19:30 So 26. | 19:30  
Dezember So 10 .| 19:30 Sa 30. | 19:30    
Januar 2018 Sa 13. | 19:30 März 2018 Di 06. | 19:30  Mo 19. | 19:30
Weitere Informationen unter www.theatersg.ch