«Pop Art & Cars – James Francis Gill»

Veröffentlicht in Ausstellungen | Kunst

Sa 03. Juni bis So 05. November 2017 | MAC Museum Art & Cars Singen
Öffnungszeiten: Mi bis Fr 14 -18 Uhr, Sa 11 -19 Uhr, So & Feiertage 11-18 Uhr

Die Ausstellung mit Werken der amerikanischen Pop-Art Legende James Francis Gill im MAC Museum Art & Cars in Singen gilt als bedeutendste Museums-Ausstellung Europas. Es werden Arbeiten aus den Anfängen der Pop Art, darunter Werke die bereits im Museum of Modern Art, New York, und anderen amerikanischen Museen gezeigt wurden, aber auch eine Auswahl der besten neuzeitlichen Bilder präsentiert. Die frühen Werke James Gill´s waren noch nie ausserhalb der USA zu sehen. Neben seinen berühmten Portraits u.a. von John Wayne sind auch Bilder der Serien “Political Prisoners“ und “Woman in Cars“ zu sehen.

«Pop Art & Cars – James Francis Gill»
einer der letzten Mitbegründer der ursprünglichen amerikanischen Pop-Art-Szene

Für dieses Highlight der europäischen James Gill Ausstellungen malte er extra seine bislang grösste Marilyn und einen Mercedes Silberpfeil. Als Ergänzung zur Kunst werden Fahrzeuge ausgestellt, die mit dem Leben Gills sowie seinem Herkunftsland in Verbindung stehen oder von ihm als Sujet gewählt wurden. Neben einem Ford T, der amerikanischen Automobillegende schlechthin, ist auch eine Corvette C 1 zu sehen wie sie der Künstler selbst besass. Zeitgleich fuhr Gills Freund und Filmschauspieler John Wayne ein identisches Modell. Ausserdem ein pinkfarbener Ford Thunderbird passend zum Konterfei Marilyn Monroes. Erstmals wird eine Ausstellung im MAC Museum Art & Cars durch Motorräder ergänzt; mit der Marke Indian, als Sinnbild der amerikanischen Freiheitsliebe.
Als Highlight werden drei Race-Cars der berühmten “Indy 500“ dem traditionellsten amerikanischen Autorennen in Indianapolis im Dunkelraum inszeniert. Auch wenn Lucenti, Mercedes und Kurtis Kraft nie tatsächlich gegeneinander angetreten sind entsteht in dieser Atmosphäre Rennfeeling pur.

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James F. Gill, geboren 1934 in Tahoka/Texas, prägte die amerikanische Kunst-Szene der 60er Jahre. Nach Wehrdienst und Ausbildung in einem Architekturbüro folgte ein Studium mit anschliessender Arbeit im Bereich Architektur-Design. Erst später konzentrierte sich Gill auf seine künstlerische Laufbahn und zog im Jahr 1962 nach Los Angeles. Internationale Anerkennung erfuhr Gill nachdem das Museum of Modern Art (MoMA) in New York sein Werk “Marilyn Triptych“ in seine Sammlung aufnahm. Ruhm erfuhr James Gill durch gemeinsame Ausstellungen mit Andy Warhol, Edward Hopper und Roy Lichtenstein aber auch durch die Gestaltung eines Titelblattes für das Times Magazin. 1972 verblüffte James Gill die Kunstwelt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere zog er sich überraschend zurück. Er kaufte sich in Nord-Kalifornien ein Grundstück in Mitten eines Waldes und baute sich nach eigener Architektur sein neues Domizil. 25 Jahre später startet seine Wiederentdeckung durch das Kunstmagazin “American Art“. 2005 findet erstmals eine Retrospektive im Museum of Fine Arts in San Angelo statt. Ab 2010 beginnt Gill´s späte kreative Phase, in der die Darstellung klassischer Pop Art Ikonen wie John Wayne und Paul Newman, vor allem aber Marilyn Monroe einen grossen Raum einnimmt.