|
|
Home
|
Filmhinweise des KINOTHEATER Madlen Heerbrugg ab 02.02. |
|
|
|
KINOTHEATER Madlen 9435 Heerbrugg
Telefon: 071 722 25 32
Wochenprogramm vom 02.02.12 - 08.02.2012
Der Publikumsliebling vom Cannes Filmfestival, THE ARTIST, erzählt die Geschichte zweier Schicksale: von Ehrgeiz und Stolz, von Ruhm und Angst, von Niedergang und Wahnsinn, von Leidenschaft und Liebe. Eine Verbeugung vor den frühen Jahren des Kinos.
Der besondere Film
The Artist - Schweizer Premiere
Originalton stumm ab 10 Jahren
Sa/So um 18:15 und Di um 20:15 Uhr
Produktion: Frankreich, 2011
Regie: Michel Hazanavicius
Darsteller: John Goodman, Malcolm McDowell, Missi Pyle
Los Angeles, Ende der 1920er Jahre. George Valentin ist ein grosser Star des Stummfilms und entsprechend Eitel. Eines Tages entdeckt er bei einem öffentlichen Auftritt in der Menge ein hübsches Mädchen. Es ist Peppy Miller, der er umgehend eine kleine Rolle in einer seiner Produktionen verschafft. Bald schon fliegen Peppy dank ihrem jugendlichen Charme die Herzen der Zuschauer zu.
Mit dem grossen Börsencrash im Herbst 1929 beginnt Valentins Niedergang: Seine Frau verlässt ihn, sein Hab und Gut kommt unter den Hammer, von seinem langjährigen Chauffeur muss er sich trennen. Die Tonfilmära bricht an. Während Valentins Stern allmählich verblasst, startet Peppy durch und avanciert zum neuen Liebling der Traumfabrik.
Mit seinem federleichten Stummfilm ist Regisseur Michel Hazanavicius eine humorvolle, charmante Hommage an die Roaring Twenties gelungen. The Artist ist cineastische Magie, die sprachlos macht. Ein Film, der von der Liebe zum Kino und seiner Geschichte erzählt. Von Fans für Fans gemacht mit einer Liebe zum Detail, die bewundernswert ist. Der von den Kritikern hochgelobte Stummfilm THE ARTIST gewinnt seine Zuschauer mit entwaffnendem Charme und grosser Emotion! |
Ein berührender Film voller Witz und Humor, der auf einer wahren Geschichte beruht
INTOUCHABLES
ab 12 Jahren (Frenetic) - 2. Woche
Do/Fr/Mi um 20:15 - Sa/So 15:45
So 20:30 und Mo 18:00 Uhr in Originalversion
Philippe (François Cluzet) und Diss (Omar Sy) haben so gar nichts gemeinsam ausser, dass sie beide in Paris leben. Der eine, ein reicher Adliger mittleren Alters, liebt klassische Musik, ist an den Rollstuhl gefesselt und ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Der andere, ein junger Arbeitsloser, hält sich mit Gelegenheitsgaunereien über Wasser, ist frisch aus dem Gefängnis entlassen, chaotisch, ruppig und lebensfroh. Die Wege der beiden kreuzen sich, als Diss zu einem Vorstellungsgespräch als Pfleger bei Philippe auftaucht.
Den Job zu bekommen, ist alles andere als Diss‘ Ziel, braucht er doch nur die Bewerbungsbestätigung für das Arbeitsamt, damit er endlich Arbeitslosengeld beziehen kann. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass er alles unternimmt, um einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Erstaunlicherweise findet Philippe sein Gegenüber aber hochinteressant und stellt Diss per sofort als persönlichen Pfleger ein. Was zu Beginn in einer Katastrophe zu enden droht, entwickelt sich, zum Erstaunen aller, nach und nach zu einer tiefen Freundschaft, von der alle Beteiligten nur profitieren können.
|
Ein Film basierend auf 100'000 wahren Geschichten - bewegt, rührt zu Tränen und rüttelt auf - ein starkes Stück Schweizer Kino.
Der Verdingbub
ab 12 Jahren (Ascot Elite) - 12. Woche
Mi um 18:00 Uhr
Produktion: Schweiz, 2011
Regie: Markus Imboden
Darsteller: Katja Riemann, Stefan Kurt, Max Simonischek
Der grösste Traum von Waisenkind Max ist es, Teil einer «richtigen Familie» zu sein. Und tatsächlich scheint sich dieser zu erfüllen: Max wird an eine Bauernfamilie verdingt. Statt Liebe und Anerkennung erfährt er von seinen Pflegeeltern und deren Sohn jedoch nur Demütigung und Eifersucht. Das Handorgelspiel ist das einzige, was ihm niemand nehmen kann. Als eine neue Lehrerin aus der Stadt sein musikalisches Talent erkennt, darf Max am lokalen Schwingfest vor der gesamten Gemeinde spielen. Das Glück ist allerdings nur von kurzer Dauer: Eifersucht und Missgunst sind stärker. Doch Dank eines unerwarteten Verbündeten schafft Max die Flucht und macht sich auf nach Argentinien, dem Land seiner Träume. Gerüstet mit seiner Handorgel und der Gewissheit: da draussen, in der Welt, kann es nur besser werden.
|
ab Mittwoch 01.02.
The Muppets - Schweizer Premiere
ab 6 Jahren (Disney)
Do/Fr/Mi um 14.30 und Sa/So um 13.30
Produktion: USA, 2011
Regie: James Bobin
Darsteller: Emily Blunt, Amy Adams, Zach Galifianakis
Walter ist der Bruder von Gary (Jason Segel) und eine Puppe. Seit er entdeckt hat, dass die Muppets existieren, ist er deren grösster Fan. Er sammelt alles, was von den Puppen kommt, und darum ist seine Freude auch riesig, als er erfährt, dass er mit Gary und dessen Verlobten Mary (Amy Adams) nach Los Angeles fahren darf. Dort stehen nämlich die legendären Muppet-Studios, wo die Magie entstand und die weltbekannte Show produziert wurde. Nur leider ist davon nicht mehr viel übrig, denn das Gebäude soll abgerissen werden, damit der fiese Ölmagnat Richman (Chris Cooper) nach dem schwarzen Gold bohren kann.
Das Trio macht sich auf die Suche nach dem Chef der Muppets, Kermit dem Frosch, und findet ihn tatsächlich. Doch er alleine kann dem Studio nicht zu altem Glanz verhelfen. Die Truppe muss zusammengetrommelt und eine Show produziert werden, mit der sie zehn Millionen Dollar einnehmen muss. So macht man sich also auf, Fozzie Bär, Gonzo, Miss Piggy, Animal und Kollegen zu reaktivieren. Dass diese inzwischen andere Jobs haben und ihr eigenes Leben leben, macht die Sache nicht einfacher.
|
Der besondere Film
A Dangerous Method
Originalton ab 14 Jahren
Mo 06.02. um 20.15 Uhr
Produktion: Kanada, Deutschland, Schweiz, Grossbritannien, 2011
Regie: David Cronenberg
Darsteller: Viggo Mortensen, Keira Knightley, Michael Fassbender
In einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels treffen die beiden wichtigsten Analytiker der menschlichen Psyche aufeinander: C.G. Jung und Sigmund Freud arbeiten an bahnbrechenden Erkenntnissen, die das moderne Denken revolutionieren sollen. Als die verführerische Sabina Spielrein auftaucht, geraten sie an ihre Grenzen...
In seine Klinik in Zürich eingeliefert, ist Sabina für Jung nicht nur eine psychisch labile Patientin von vielen. Der geheimnisvollen Anziehungskraft seines Studienobjekts kann er sich nicht entziehen und eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Als diese jäh endet, flüchtet Sabina zu Jungs Mentor Sigmund Freud nach Wien, der sich ihrer Faszination ebenso wenig entziehen kann. Er nimmt sie bei sich auf und bildet sie zur Analytikerin aus. So wird Sabina Spielrein letztlich zur Muse beider.
In dieser fatalen Dreiecksbeziehung verschwimmen die Grenzen ihrer Wissenschaft in einem Strudel aus geheimen Sehnsüchten, tief verwurzelten Ängsten und unterdrückter Begierde. In einem Machtkampf intellektueller Eitelkeiten werden aus einstigen Freunden erbitterte Gegenspieler. |
|
|
|
Sponsor Partner |
|
|