Logo - Bodensee4you  

HomeVeranstaltungenEssen und TrinkenÜbernachtungFreizeitOrtschaftenPerlen4YouMagazin4YOU

Login
Menü
Home
Registrierung
Veranstaltungen
Verzeichnis
Fotogalerie
Forum
Magazin
Perlen4You
Perle4You schreiben
Über uns
FAQ
AGB
Impressum
Kontakt
www.mydays.de
Advertisement
Link Partner
Advertisement
Advertisement
 
Home




„100 Jahre liechtensteinische Briefmarken 1912–2012“ PDF Drucken E-Mail
Vaduz
Postmuseum des Fürstentums Liechtenstein
 

Öffnungszeiten:
täglich 10 - 12 und 13 - 17 Uhr
Eintritt frei 

Das Postmuseum des Fürstentums Liechtenstein ist eine Aussenstelle des Liechtensteinischen Landesmuseums, einer öffentlich-rechtlichen Stiftung des Fürstentums Liechtenstein mit Hauptsitz in Vaduz. Das Postmuseum wurde 1936 eröffnet und sammelt alle liechtensteinischen Briefmarkenausgaben ab 1912 sowie die entsprechenden Entwürfe, Stichplatten, Probedrucke, ebenso postgeschichtliche Dokumente und historische Postgeräte.

1. Februar 2012 bis 13. Januar 2013

Sonderausstellung
100 Jahre liechtensteinische Briefmarken 1912-2012

Über die Anfänge der Philatelie des Fürstentums und mit Originalentwürfe des Jugendstilkünstlers Koloman Moser.

Liechtensteiner Briefmarken sind filigrane Schönheiten - weltbekannt, von hohem ästhetischen Wert und anspruchsvoll gearbeitet. Anfang 1912 wurden die ersten Exemplare mit dem Porträt des Landesfürsten Johann II. und der Inschrift „K. K. Österreichische Post im Fürstentum Liechtenstein" an die Postämter ausgeliefert. Kein Geringerer als der bedeutende Wiener Jugendstilkünstler Koloman Moser gestaltete diese philatelistischen Erstlinge mit typisch floraler Ornamentik. Bis heute sind Liechtensteiner Postwertzeichen begehrte Sammlerstücke.
Die Ausstellung „100 Jahre liechtensteinische Briefmarken 1912-2012" zeigt unter anderem Originalentwürfe Mosers, Probeabzüge und Prägstöcke sowie die ersten Freimarken des Fürstentums. Zudem illustriert die Sonderschau Anekdoten aus der Postgeschichte des Landes. Zusätzlich sind in den Museumsräumen alle in Liechtenstein erschienenen Briefmarken sowie unveröffentlichte Entwürfe zu bewundern.
Ganz in der Tradition der Premiere vor 100 Jahren zeichnen sich die Briefmarken aus dem Fürstentum bis heute durch besondere Attraktivität aus. So wurde im November letzten Jahres zum chinesischen Jahr des Drachens 2012 als Weltneuheit eine Marke mit dem kunstvollen Scherenschnitt eines Wasserdrachens herausgegeben.
20120126__5_heller_grn.jpg20120126__10_heller_karmin.jpg20120126__25_heller_blau.jpg
Geschichte in Grün (5 Heller), Rot (10 Heller) und Blau (25 Heller),
konzentriert auf 8,84 Quadratzentimetern. Liechtensteinisches Landesmuseum (Postmuseum), Foto Sven Beham
Die ersten liechtensteinischen Briefmarken sind philatelistische Meisterstücke und zugleich stille Zeugen historischer Ereignisse. Denn das Fürstentum hatte mit dem Staatsvertrag von 1852 sein Postwesen eigentlich komplett in österreichische Hand gegeben und in die Handelsunion mit dem Nachbarland eingebunden. Trotzdem wurde die Veröffentlichung eigener Briefmarken als Zeichen nationaler Souveränität immer wieder diskutiert. Nach zähen Verhandlungen fanden beide Parteien schliesslich im Juli 1911 einen Kompromiss - allerdings durften die Liechtensteiner nur die drei gängigsten Wertstufen herausgeben, die österreichischen Marken blieben weiterhin gültig und die Aufschrift „K. K. Österreichische Post im Fürstentum Liechtenstein" erinnerte an die damalige Zollunion mit Österreich-Ungarn. Ausserdem kam der Erlös vor allem der österreichischen Staatskasse zugute.
Von kuriosem Eigensinn erzählt der Verkaufsstart der Marken gigen sie doch bereits am 28. und 29. Januar 1912 über den Tresen der Liechtensteiner Postämtern - vor dem vom k. k. Handelsministerium amtlich verordneten Termin am 1. Februar in Wien.
20120126_heller_marke_original_koloman_moser.jpgOriginalentwurf von Koloman Moser für die Briefmarkenausgabe 1912
Liechtensteinisches Landesmuseum (Postmuseum), Foto Sven Beham
 
Bewegt setzte sich die Postgeschichte des Kleinstaates fort: 1921 trat ein neuer Postvertrag mit der Schweiz in Kraft, fortan trugen die Briefmarken Rappen- und Frankenwerte. Erst seit rund zwölf Jahren ist die Liechtensteinische Post ein unabhängiges Unternehmen.

Wer war Koloman Moser?

Der Wiener Jugendstil ist eng mit dem Namen Koloman „Kolo" Moser (1868-1918) verbunden. Der Maler, Grafiker und Kunstgewerbler war eine der wichtigsten und vielseitigsten Persönlichkeiten der Wiener Künstlerszene um 1900. Gemeinsam mit dem Maler Gustav Klimt, den Architekten Josef Hoffmann und Joseph Maria Olbrich sowie weiteren Künstlern gründete er 1897 die Wiener Secession, zusammen mit Hoffmann und dem Industriellen Fritz Waerndorfer 1903 die Produktionsgemeinschaft Wiener Werkstätte. Deren wegweisendes Design prägte er in dieser Zeit wesentlich mit. Die Ausstellung im Liechtensteiner Postmuseum präsentiert neben dem ersten Originalentwurf Mosers für die erste liechtensteinische Briefmarke ebenso meisterliche Postkarten des Künstlers, darunter solche zur Gründung der Wiener Secession.

 

Werbung
Suche

Best of ...    Frühlingserwachen 2012!
 
Zu unseren Gewinnspielen und Verlosungen  
 
Zu den Favoriten
Als Startseite einrichten
Sponsor Partner
Advertisement
Advertisement
Werbung
 
Köstlichkeiten der Confiserie Sprüngli